...erwischt!
Da sieht man's mal wieder... Bin in meinen Gedanken gerade ein wenig durcheinander geschmissen worden. Mein Brüderlein hat mir über seinen Blog ein Aufgabe gestellt:
http://gottistmituns.blogspot.com/2008/07/strippen-auf-meinem-blog-da-hrts-bei.html
Und schon nach den ersten Überlegungen wird mir klar: Ich muss ganz schön weit in die Vergangenheit gucken, um meine "letzten missionarischen Bemühungen" zu beschreiben. Und das erschreckt mich ein wenig.
Zu meiner Entschuldigung denke ich: Es geht doch nicht nur darum, direkt das Evangelium zu erklären, sondern auch, offen vom eigenen Leben und den christlichen Einflüssen darin zu erzählen ("Ich besuche die christliche Gemeinde im Ort.") und Einstellungen, Handlungen und Umgang mit anderen Menschen von Gott prägen zu lassen. Gleichzeitig weiß ich, dass das 'ne ganz schön billige Ausrede bzw. nur ein Teil des Ganzen ist.
Aber während ich diesen Post verfasse, fällt mir ein, wo ich doch von Jesus erzählt habe. Und das beruhigt mich jetzt wirklich ein bisschen. Im Religionsunterricht habe ich versucht, den Kindern Jesus näher zu bringen und ihren kindlichen Glauben zu fördern. Wir lasen Geschichten aus der Bibel, sprachen über Vergebung, überlegten, was zu Ostern und Karfreitag passiert ist... Dabei ist es immer wieder erstaunlich, wie selbstverständlich Kinder an Gott glauben und ihm und seiner Schöpferkraft vertrauen. Trotzdem haben sie auch Fragen und Zweifel, die proportional mit ihrem Alter zunehmen.
Fazit: Es fällt mir immernoch schwer, offen mit Freunden, Bekannten und auch Fremden über Jesus zu sprechen, wenn sich nicht ein konkreter Anlass findet.
Außerdem: Im Reli-Unterricht kann Das Evangelium noch vermittelt werden, doch LehrerInnen müssen auch zunehmend mit Schwierigkeiten rechnen, was den äußeren Rahmen angeht.
vor 9 Jahren

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